Das Prinzip Vibrationstraining

Vibrationstraining erzeugt natürliche Muskelreflexe


Der menschliche Körper verfügt über natürliche Reflexe, wie den Augenlidreflex, den Tastreflex und den Dehnreflex, der beim Arzt z.B. durch einen Schlag mit dem Reflexhammer auf die Patellasehne des Knies ausgelöst werden kann. Das Prinzip des Vibrationstrainings beruht auf dem durch mechanische Schwingungen provozierten Tonic Vibration Reflex, der zu einer Reflexaufschaltung und somit zu einer stärkeren Aktivierung aller beteiligten Muskeln führt.

 

 

Vibrationstraining löst 30 bis 50 Reflexe pro Sekunde aus


Die spezielle Vibrationsplattform dehnt die Muskeln, dadurch wird der Tonic Vibration Reflex aktiviert. Da die Vibrationsplatte 30 bis 50 Mal pro Sekunde vibriert, kontrahieren die Muskeln und es kommt zu ebenso vielen nicht steuerbaren Muskelkontraktionen im Körper.

 

 

Vibrationstraining kann bis zu 97% aller Muskelfasern aktivieren

 

Während der Benutzung kommt es zu einem sehr schnellen Wechsel zwischen Kontraktionen und Entspannung. Zusätzlich ist die Anzahl der beteiligten Muskelfasern deutlich höher, als beim konventionellen Training, denn hierbei werden oft nur bis maximal 80 % der Muskelfasern pro Muskel erreicht. Vibrationstraining hingegen kann zwischen 95% und 97% der Muskelfasern rekrutieren. Das bedeutet, dass tiefer liegende und stabilisierende Muskeln, wie die normalerweise nur schwer trainierbare Wirbelsäulen− und Beckenbodenmuskulatur, stimuliert werden. Doch warum kann dieser Reflex Muskeln stärken und die Leistungsfähigkeit sowie die Gesundheit verbessern?

 

 

Vibrationstraining ändert den Faktor Beschleunigung


Seit Urzeiten versuchen Menschen mit Hilfe von Krafttraining stärker und gesünder zu werden. Durch die Erhöhung der Gewichte passt sich der Muskel an die Bedingungen an und wird stärker. Auf diese Art haben schon die alten Griechen trainiert und auch heute noch bringen viele Menschen ihren Körper mit Krafttraining in Form. Bei Vibrationstraining wird der Faktor Geschwindigkeit anstatt des Gewichtes erhöht, mit einer folglich viel geringeren Belastung des passiven Bewegungsapparates. Lange, kraftraubende Übungseinheiten sind damit überflüssig.